Holt Meyer, gebürtiger New Yorker, ist seit 2002 Universitätsprofessor für Slawische Literaturen an der Universität Erfurt. Zuvor war er an der Universität Potsdam am Lehrstuhl für Westslawische Literaturen und Kulturen (1993–1998) als Mitarbeiter tätig. Er ist seit 2015 Co-Sprecher der Erfurter Raum-Zeit-Studien (ERZ), und seit 2016 Mitherausgeber der Buchreihe "Spatio-Temporality" sowie zweier Bände der Buchserie. Von 2018 bis 2021 war er Sprecher der Forschungsgruppe „Was ist westlich am Westen?“. Seine Forschungsinteressen umfassen die russische, tschechische und polnische Kulturgeschichte, insbesondere in der Zeit des Barock, der Romantik und der Nachkriegszeit. Rhetoriken, Diskurse und Poetiken der Westlichkeit bilden einen weiteren Fokus, mit Schwerpunkten im westslawischen Barock, russischer Literatur des 19. und 20 Jh. (Puschkin, Gogol', Tolstoj, Nabokov) und der tschechischen Nachkriegsliteratur. Er ist auch stark an Theoriegeschichte interessiert (u.a. als Herausgeber des Bands Ostranenie. Seine Dissertation (summa cum laude) an der LMU München trug den Titel „Romantische Orientierung“ – eine theoretische Annäherung an die slawische Romantik. Das Postdoc-Projekt betraf Figurationen der Jungfrau Maria im westslawischen Barock.
Holt Meyer has been a full professor for Slavic literatures at the University of Erfurt since 2002. Before that he worked at the University of Potsdam at the Chair of West Slavic Literatures and Cultures (1993–1998). From 2018 to 2021 he was the speaker of the research group “What is Western about the West?”. He is a co-speaker of Erfurt Spatio-Temporal studies. His research interests include Russian, Czech and Polish cultural history, particularly in the Baroque, Romantic and Post-WWII periods. His summa cum laude dissertation at the LMU Munich was entitled “Romantic Orientation” – a theoretical approach to Slavic Romanticism. Holt Meyer is a co-editor of the book series “Spatio-Temporality”.