Anhand von Einzeleditionen und -studien antiker und v. a. spätantiker „praktischer“ Werke zu Architektur, Geographie, Landwirtschaft, Mathematik, Medizin, Mineralogie, Pharmazie, Taktik, Training usw. soll die Frage nach dem „Wissenstransfer“ im Altertum neu gestellt werden: Welche Art von Kenntnissen wurde aus dem Bereich der oft eher „hermetischen“ (und meist griechischen) Fachwissenschaften in die spätere antike Welt transportiert? Welche Rolle spielten Bibliotheken? Was wurde ausgewählt und was nicht? Weshalb? Welche Wirkung hatte diese Auswahl bis in die frühe Neuzeit?
Siehe auch Abakion: Applied mathematics in ancient Greece.