Christian Fischer studierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Fächer Sozialkunde und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Er beendete sein Studium mit dem Ersten Staatsexamen (2009). Danach absolvierte er seinen zweijährigen Vorbereitungsdienst, den er mit dem Zweiten Staatsexamen (2011) abschloss. Im Anschluss daran sammelte er Berufserfahrungen an verschiedenen Schulformen. Von März 2015 bis Ende August 2018 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock im Bereich Politische Bildung / Didaktik der Politischen Bildung.
Im Jahr 2017 wurde Christian Fischer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg promoviert (Betreuer: Prof. Dr. Andreas Petrik und Prof. Dr. Sibylle Reinhardt). Seine Dissertation erschien unter dem Titel „Wirtschaftsordnungen verstehen und beurteilen – mit der Planspielmethode. Grundlagen, Unterrichtskonzeption und Lernwege als Beitrag zur Politikdidaktik“ im Verlag Budrich UniPress (2018). Im Februar 2019 wurde die Arbeit mit dem Preis der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) ausgezeichnet.
Von Januar 2019 bis Ende September 2022 war Christian Fischer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt „Vom Gesinnungsunterricht zur Demokratieerziehung – Die DDR in der Grundschule vor und nach 1989“ (Projektleiterin: Prof. Sandra Tänzer) an der Universität Erfurt. Seit Oktober 2022 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich „Sachunterricht und seine Didaktik / Schulgarten und seine Didaktik“ der Universität Erfurt. Neben seiner akademischen Tätigkeit unterrichtet er an einer inklusiven Gemeinschaftsschule in Halle (Saale). Außerdem führt er regelmäßig Projekte im Sachunterricht der Grundschule durch.
Mitgliedschaften
- DVPB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt
- Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenbildung (GPJE)
- Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW)
- SAGSAGA – Gesellschaft für Planspiele
Auszeichnungen
- Zweiter Platz des Deutschen Planspielpreises (2011)
- Walter-Jacobsen-Preis in der Kategorie „Praxis“ (2018)
- Preis der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (2019)
- Dritter Platz beim GWP-Ideenwettbewerb „Die Corona-Krise im Unterricht“ (2021)
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
- Theorie und Praxis der politischen Bildung, sozioökonomischen Bildung und historischen Bildung
- Theorie und Praxis des Sachunterrichts (gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt)
- Unterrichtsentwicklung als Praxis- und Aktionsforschung, fachdidaktische Kasuistik, interpretative Unterrichtsforschung
- historische Bildungsforschung