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Die Klimakrise erfordert eine Veränderung unserer Lebensweise. Bisher erhofft sich die Politik, diesen Wandel vor allem durch Appelle an die individuelle Verantwortung anzustoßen. Unser Alltagshandeln ist jedoch massiv von den gesellschaftlichen Verhältnissen abhängig, in denen wir uns bewegen: Wie beenden wir übermäßigen Konsum in einer Welt, die uns an jeder Ecke dazu ermuntert? In vielen Fällen wird klimafreundliches Handeln mit Aufopferung und Verzicht verbunden - ein negatives Image, was den Widerstand gegen Klimapolitik befeuert.
Das Deutsch-Französische Zukunftswerk hat sich 2024 mit den Herausforderungen der lokalen Energiewende befasst. In einem partizipativen Prozess mit Praktiker:innen und Expert:innen aus beiden Ländern hat es politische Handlungsempfehlungen zur Suffizienzpolitik erarbeitet. Diese sind die Grundlage für eine deutsch-französische Debatte über die Frage: Wie kann Klimapolitik zu mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Gemeinwohl führen?
Panel:
- Luisa Neubauer, Klimaaktivistin, Fridays for Future
- Phuc-Vinh Nguyen, Leiter des Energiezentrums des Jacques-Delors-Instituts
- Sarah Pelull, Institute for Planetary Health Behaviour, Uni Erfurt
Moderation: Marion Davenas und Thomas Spinrath, Deutsch-französisches Zukunftswerk
Abschluss und politisches Echo: Brigitte Klinkert, Abgeordnete des Haut-Rhin und Vorsitzende des französischen Büros der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung
Wo: Goethe-Institut, 17 avenue d'Iéna, 75116 Paris, Frankreich
Sprache: auf Deutsch und Französisch, mit Simultanübersetzung
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